Es gibt sie also doch,   

            die kleinen grünen Männchen?   

 

Hoffentlich hat sich Niemand aufs Glatteis führen lassen! Die alten Zivilisationen auf dem Mars gibt es leider nicht. Die NASA hat natürlich sofort versucht, genauere Bilder von dem berühmten "Marsgesicht" zu bekommen, und das ist auch mit der Sonde Global Surveyor gelungen. Das Bild unten links (NASA) zeigt, dass von dem Gesicht nicht viel mehr übrig bleibt, als ein ganz normaler Sandhügel mit einer etwas merkwürdigen Form.

Nicht viel besser sieht es mit der "Marsstadt" aus. Betrachtet man die Formationen etwas weiter oberhalb der Stadt (Bild Mitte, NASA), so sehen diese nicht mehr regelmäßig und rechteckig aus, das Ganze ist eben auch nur eine zufällige Laune der Natur!

Besonders merkwürdig war die Angelegenheit mit der geraden Spur im Wüstensand. Aber auch das Rätsel lässt sich lösen: Auf dem Mars wüten oft kleine und große "Dust Devils", das sind Windhosen die den losen Sand aufwirbeln, und den dunklen Boden darunter freilegen. Solche Spuren zeigt auch das Bild unten rechts (NASA).

Auch Lowells Marskanäle sind optische Täuschungen gewesen, seine Teleskope waren eben doch nicht so gut, und der Mars ist im Fernrohr nur ein relativ kleiner runder Fleck, der zwar die Polkappen und die großen Landstrukturen zeigt, der aber nur bei besten Bedingungen (extrem ruhige Luft) kleinere Strukturen erkennen lässt. Da sind Irrtümer schon vorprogrammiert!

Aber etwas bleibt doch übrig: Es ist durchaus möglich, dass die angesprochenen Meere auf dem Mars existiert haben, und dass der Mars früher eine dichte Atmosphäre hatte. So ist es auch nicht ganz ausgeschlossen, dass es sich bei den Strukturen in dem berühmten "Marsmeteoriten" tatsächlich um Bakterien handeln könnte, auch wenn die Wahrscheinlichkeit dafür gering ist.


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